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Hier finden Sie News rund um unser Unternehmen. Egal ob wir uns lokal engagieren, in zusätzliche Gebäude oder Technik investieren oder auf Messen und anderen Veranstaltungen unterwegs sind – hier erfahren Sie alles aus erster Hand.

Azubi Lucas Sobiegalla: Praktisch durchgestartet

„Das Klima stimmt“: Lucas Sobiegalla, unser neuer Azubi zum Groß- und Außenhandelskaufmann, erzählt, warum er vor Ausbildungsbeginn vier Monate im Lager gearbeitet hat und er die 1,5 Stunden Wegzeit gerne auf sich nimmt.  

Hallo Lucas, du fährst jeden Tag 40 Kilometer zu uns. Warum tust du dir das an?
Ich mag das Produkt. Bei mir in Werdohl gibt es viele Metallunternehmen, aber ich finde das Fleisch interessanter als den Grillrost, auf dem es liegt. Tierwohl, Gesundheitsschutz – das Thema Lebensmittel ist viel abwechslungsreicher. Außerdem grille ich mindestens einmal in der Woche, auch im Winter glühen die Kohlen. Mein Bruder hat im Januar Geburtstag und spätestens dann ist bei uns Angrillen angesagt. 

Das heißt, du profitierst auch privat von deinem neuen Arbeitgeber?
Total! Besseres Fleisch als hier bekomme ich nirgends – vor allen Dingen nicht zum Mitarbeiterpreis. Und mein kulinarischer Horizont hat sich erweitert: Seitdem ich hier arbeite, landen nicht mehr einfach nur Wurst und Nacken auf meinem Grill.

Warum hast du dich für den Fleischmarkt Olpe entschieden?
Das Klima stimmt. Schon im Tagespraktikum habe ich gemerkt, dass hier gute Leute gerne zusammenarbeiten. Ich habe als Azubi natürlich viele Fragen, aber meine Kollegen nehmen sich viel Zeit für mich. Selbst wenn es mal stressig wird, geht der Spaß nie verloren. Außerdem spare ich mir das Geld fürs Mittagessen: Unser Bürokühlschrank ist immer voller leckerer Köstlichkeiten.

Du hast im März deinen Ausbildungsvertrag unterschrieben und bis zum Beginn im August im Lager gearbeitet. Warum?
Der Groß- und Außenhandel ist ja eng mit der Lagerlogistik verwoben. Heute profitiere ich davon, dass ich die Produkte, Arbeitsprozesse und vieles mehr kenne. Das hilft mir auch in der Kundenberatung: Wenn ein Kunde eine Kiste Schweinenacken bestellt, weiß ich, da sind acht Stück drin.

Du hast vorher Wirtschaftsinformatik studiert. Hilft dir das auch?
Ja, die Berufsschulinhalte habe ich alle drauf. Der Wirtschafstteil war dabei mein Favorit. Und jetzt kann ich hier nun die Praxis lernen und voll durchstarten. Ich freue mich schon darauf, meine ersten Kunden alleinverantwortlich zu betreuen.

Ausbildung beendet: auf in die Herrenjahre!

Wir gratulieren Claas Henner Hombach und Mario Schneider zum erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann.

Wir wünschen euch alles Gute für eure berufliche Zukunft!

Wir beantworten Ihre Fragen: unsere Mitarbeiter

Wir hatten eingeladen, uns Fragen über unseren Betrieb und unsere Arbeit zu stellen und versprochen, diese so offen wie möglich zu beantworten. Vielen Dank für Ihr Interesse schon jetzt. Zur Beantwortung haben wir mehrere thematisch ähnliche Fragen zusammengezogen und in einem Beitrag an dieser Stelle behandelt.

Wenn Sie weitere Fragen zu diesem Thema haben, stellen Sie diese gerne an fragen(at)heinrichmanten.de. Und schauen Sie immer mal wieder rein, denn wir antworten weiter. Versprochen.

Den Anfang machen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, für deren Unterstützung wir unwahrscheinlich dankbar sind. Zurzeit arbeiten unsere Mitarbeiter in Schlachtung und Zerlegung im Rahmen eines Werkvertrags bei uns. Das ist in unserer Branche nichts Unübliches, ebenso wenig wie zum Beispiel in der Autoindustrie oder anderen produzierenden Branchen. Trotzdem sprechen wir von „unseren“ Mitarbeitern, weil sie ganz einfach Teil unseres Teams sind.

Werkverträge haben in fleischverarbeitenden Betrieben eine lange Geschichte. Früher, also etwa um die Jahrhundertwende vom 19. ins 20 Jahrhundert, übernahmen sogenannte Kopfschlächter die Schlachtung und Zerlegung der Tiere. Sie waren alle selbstständig und nicht nur für einen Schlachthof tätig, sondern für mehrere aus der Region. Aus diesen Auftragsarbeiten wurden später Werkverträge.

Und jetzt setzen wir auf die tatkräftige Unterstützung unserer Mitarbeiter, von denen nicht wenige aus Polen und Rumänien stammen. Um das in Zahlen zu verdeutlichen: Bei uns arbeiten derzeit knapp 480 Mitarbeiter, darunter unter anderem 291 aus Rumänien, 41 aus Polen und 106 aus Deutschland. Keiner unserer Mitarbeiter erhält nur den Mindestlohn oder gar weniger. Wir zahlen unseren Mitarbeitern im Schnitt 12,50 Euro. Das ist mehr als der Branchenschnitt. Und wir achten auf die Einhaltung der Arbeitszeiten (im Schnitt 8 Stunden am Tag an 6 Tagen pro Woche), weil uns die Gesundheit unserer Mitarbeiter sehr am Herzen liegt. Und die hört nicht hinter dem Betriebsgelände auf. Wir legen großen Wert auf eine möglichst lange Zusammenarbeit, die aktuell bei durchschnittlich drei Jahren nach der Probezeit liegt. Besonders freuen wir uns über die Mitarbeiter, die schon viel länger bei uns sind und deren Kinder bei uns eine Ausbildung machen. Wir kümmern uns um berufsbegleitende Deutschkurse, unterstützen bei Behördengängen, beim Ausfüllen von Formularen, dem Abschluss von Versicherungen und Verträgen und sorgen für einen Fahrdienst, der unsere Mitarbeiter sicher zum Arbeitsplatz und wieder nach Hause bringt. Und auch um das Zuhause kümmern wir uns. Wir haben ein Willkommenshaus, in das neue Mitarbeiter zunächst einziehen, um sich hier in der Region einzurichten. Und dann stellen wir ihnen eine Wohnung zur Verfügung. Das sind Wohngemeinschaften mitten im Ort, unter Einheimischen sozusagen.

Aber sehen Sie selbst, wie so ein Arbeitsalltag unserer Mitarbeiter gerade aussieht:

Alles Gute zum 45-Jährigen, Helmut Purgander!

Das Team vom Fleischmarkt gratuliert Helmut Purgander herzlich zum 45-jährigen Dienstjubiläum.

1975 trat Helmut seinen Dienst als Fahrzeugführer im Fleischmarkt Olpe an. Damals noch mit dem Führerschein Klasse 3, seit vielen Jahren aber fährt er schon die „Großen“. Und das alles eher durch Zufall: Als er hörte, dass wir einen Fahrer suchten, meldete er sich ganz spontan – und ist seitdem bekannt und beliebt für seine Zuverlässigkeit und Hilfsbereitschaft.

Glückwunsch, Helmut!

Artikel aus der Westfalenpost vom 29. Mai 2020 · Autorin Verena Hallermann

„Gegen die Pauschal-Keule“

Marcel Manten, Geschäftsführer des Fleischmarktes in Olpe, wehrt sich gegen die Auflagen der Bundesregierung. Werkverträge soll es ab Januar nicht mehr geben

Immer wieder gerät die Fleischindustrie in die Kritik. Von prekären Arbeitsbedingungen ist die Rede, von Schlachtungen am Fließband. Nicht zuletzt in der Corona-Krise sammeln sich die Schlagzeilen, als sich etliche Mitarbeiter in Großbetrieben infizieren. Nun reagiert die Bundesregierung – und zwar mit strengen Auflagen. Eingekaufte externe Arbeiter (Werkverträge) soll es ab Januar in der Fleischindustrie nicht mehr geben. Doch ist das gerechtfertigt? „Nein“, sagt Marcel Manten, Geschäftsführer des Fleischmarktes in Olpe. „Wir wehren uns gegen die Pauschal-Keule.“

Alle Tests negativ

Die Zusammenarbeit mit Subunternehmern in der Fleischindustrie ist der Politik ein Dorn im Auge. Die Unternehmen beschäftigen also nicht nur eigene Mitarbeiter, andere haben Werkverträge. Viele von den Mitarbeitern leben in (Sammel-) Unterkünften. So zum Beispiel in Dissen (Landkreis Osnabrück), wo sich die Hälfte der Schlachthof-Mitarbeiter mit dem Virus infizierte. Auch in einem fleischverarbeitenden Unternehmen im Münsterland gab es massenhaft positive Corona-Tests. Daraufhin hatte die Landesregierung NRW angeordnet, dass die Mitarbeiter aller Schlachtbetriebe in Nordrhein-Westfalen auf das Virus getestet werden müssten. So auch im Fleischmarkt Olpe. Ergebnis: Alle 150 Tests fielen negativ aus. Das überrascht Marcel Manten nicht. Schließlich habe man umfangreiche Maßnahmen getroffen, vom Fieber messen am Eingang bis hin zu getrennten Arbeitszeiten.

Der Fleischmarkt Olpe arbeitet mit einem Werkvertrag-Unternehmen zusammen. Nur mit einem. Das ist die S und K Service GmbH mit Sitz in Geldern. Diese Firma arbeitet nahezu exklusiv für den Olper Fleischmarkt und dessen Schwesterunternehmen in Geldern. Am Standort Olpe sind es knapp 50 Prozent eigene Mitarbeiter, 50 Prozent werden eingekauft. Für die Mitarbeiter gibt es Wohnungen. In Olpe und Umgebung sind es neun, wo einige der Mitarbeiter in WGs zusammenleben.

Deutlich über Mindestlohn

Dass diese Zusammenarbeit mit dem Subunternehmen beendet werden soll, dafür fehlt Manten das Verständnis: „Werkverträge gibt es in der kompletten Volkswirtschaft. Warum exklusiv die Fleischwirtschaft rausgezogen werden soll, kann ich nicht nachvollziehen.“

Das Ziel der Bundesregierung ist: Niedrigstlöhne und Missstände bei der Unterbringung der Vertragsarbeiter den Kampf ansagen. Marcel Manten wehrt sich gegen die Verallgemeinerung. In Olpe könnte von „Sammelunterkünften“ nicht die Rede sein. Alle Wohnungen habe die Bezirksregierung Arnsberg überprüft, Probleme habe es keine gegeben. Auch würden die Vertragsarbeiter nicht schlechter verdienen, als die eigenen Mitarbeiter. Die Löhne lägen deutlich über dem Mindestlohn „Es gibt tolle Betriebe in der Fleischindustrie“, betont Manten. „Dass es hier nur Hungerlöhne gibt, dass man sich keine Sorgen um die Mitarbeiter macht, das stimmt einfach nicht.“

Doch was bedeutet es, wenn die Zusammenarbeit mit dem Werkvertrag-Unternehmen beendet werden muss? In jedem Fall einen höheren Arbeitsaufwand, erklärt Manten. Die Verwaltung der Mitarbeiter, zum Beispiel die Organisation von Urlaubsvertretungen oder Arbeitsunfähigkeitszeiten, muss komplett eigenständig organisiert werden. Weiterhin ist es auch nicht immer leicht, geeignete Fachkräfte zu finden: „Gerade in der Schlachtung und in der Zerlegung, das sind körperlich anstrengende Jobs. Deswegen ist es ist ein immer wichtigeres Thema, die Leute zu halten.“

Coronatests auch bei Fleischmarkt Olpe – bisher alle negativ (WP+)

Wie die Regierung die Fleischindustrie kontrollieren will (WP+)

25 Jahre Fleischmarkt Olpe: Wir gratulieren Dirk Weidebach

Seit einem Vierteljahrhundert arbeitet Dirk Weidebach jetzt schon im Fleischmarkt Olpe.

Der gelernte Betriebsschlosser kam auf einen Tipp seines Bruders zu uns, der bereits im Dezember letzten Jahres sein 25-jähriges Jubiläum bei uns beging. Heute feiern und freuen wir uns mit Dirk, den hier alle als zuverlässigen Kollegen als Fahrer im Nahverkehr kennen und schätzen.

Danke, dass du bei uns bist!

Ein DANKE an unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter!

Gerade in Krisenzeiten wie jetzt muss man zusammenhalten und sich aufeinander verlassen können. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeigen auf beeindruckende Art und Weise, wie das geht. Dafür ein herzliches DANKE!

Aktuell steht die ganze Fleischbranche unter Beschuss. Auslöser sind Corona-Ausbrüche in mehreren Schlachtbetrieben. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann spricht im WDR-Radio von einer „Politik der Null-Toleranz“, will „diesen Sumpf austrocknen“. Minister Laumann hat angeordnet, landesweit etwa 20.000 Angestellte auf das Coronavirus zu testen und alle Wohnungen kontrollieren. 

Wir sehen dem gelassen entgegen. Schon vor fünf Jahren hat unser Partner SUK Service GmbH ein tragfähiges Unterbringungskonzept mit hohen Hygiene- und Sozialstandards entwickelt, das uns und auch die Kontrollbehörden jederzeit überzeugt. Und unsere Beschäftigten aus fast ganz Europa setzen es vorbildlich um. Zudem orientieren sich die Wohngemeinschaften an den Teamaufstellungen und den Arbeitsschichten. Die Tagesabläufe der Bewohner eines Haushalts gleichen sich, es kann gemeinsam gekocht und gegessen werden.

Natürlich sind jetzt auch unsere Mitarbeiter auf SARS-CoV-2 getestet worden: es sind alle negativ. 

Auch die Wohnungen unserer Mitarbeiter in Olpe werden kontrolliert. Dem sehen wir gelassen entgegen. Denn die Bewohner achten selbst auf die Einhaltung der Hygieneregeln, sind füreinander da und unterstützen sich, wo es geht.

Wir können gar nicht genug betonen, wie wertvoll dieser Zusammenhalt gerade jetzt ist. Auch mit Abstand rücken wir weiter zusammen. Danke!

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